Monday, January 3, 2011
four days in rome
Rom war vor allem zweierlei: schön und Fußböden! Schön, weil es echt eine sehr beeidruckende Stadt ist, mit gigantischen Gebäuden an jeder Ecke (zumindest solange man sich in der Innenstadt befindet), für die Jahreszeit echt erträglichen Temperaturen und sehr lebhaften Menschen, die aber viel weniger aggressiv und grantig sind als in weiten Teilen Wiens. Nja und Fußböden, weil es einfach eine unglaubliche Anzahl und Vielfalt an tollen "Bodenbelägen" gibt. Angefangen bei den von Autos befahrenen Straßen der Innenstadt, die zum Großteil gepflastert sind, über die wunderschönen Muster aus Marmor in den Kirchen, bis zu den teilweise noch erhaltenen antiken Mosaiken der Thermen. Es war Liebe auf den ersten Blick!
Weiters bemerkenswert ist der römische Verkehr: Zebrastreifen werden, wie lonelyplanet so schön schreibt, als "Straßendekoration für Satellitenaufnahmen" angesehen. Wer am Straßenrand vor einem Schutzweg darauf wartet, dass ein Autofahrer stehen bleibt, wird wohl bis in die Nacht warten. Also beherzt losstarten, ob Zebrastreifen in der Nähe oder nicht ist eher nebensächlich, denn sobald man mal auf der Straße ist, nehmen einen die Autofahrer wahr und respektieren einen, gehupt wird seltenst.
Ansonsten gibts natürlich köstlichstes Essen, viel bewundernswerte Architektur - manches noch mehr intakt als anderes - und einen Haufen Touristen. Diesbezüglich sei vielleicht noch angemerkt, dass die Zeit rund um Silvester vielleicht nicht die idealste Zeit für einen Besuch in Rom ist, da die Zimmerpreise eher hoch sind und sehr viele ausländische aber auch italienische Touristen in der Stadt sind, letztere vor allem um lautstark Silvester zu feiern. Aber wiegesagt, es war schön! Und Fußböden!
Die gesamte Foto-Gallerie gibts hier: Gallery Rome
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